… das Jahr 2015 Aus. Vorbei. Schicht im Schacht. Wenn ich so auf dieses Jahr zurückschaue muss ich so für mich feststellen, dass ich mich so ziemlich vorgekämpft habe – und dann gefühlt wieder Schritte zurück gemacht habe. Meine Komplette Story zu 2k15 erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

Anfangen muss ich eigentlich schon im November 2014 als ich zum zweiten mal Vater geworden bin. Der kleine kam zu früh – hätte eigentlich Anfang Januar das Licht der Welt erblicken sollen – Das Jahr hätte nicht krasser beginnen können.
So haben wir diesen Anfang schon im November gehabt, mit einem kleinen Wurm, der uns anfangs sehr viel Kraft und Tränen gekostet hat – so wie er da an den Maschinen angeschlossen auf der Früchenstation lag.

Klein, Zerbrechlich und Hilflos – hab ich mich gefühlt. Allein dazu auch noch. Ich fand diese Tage einfach nur furchtbar. Jedes mal wenn ich die Station betrat und hinter mir die Tür zu fiel, hatte ich das Gefühl, dass diese genannten Gefühle und Empfindungen sich mit einer Unendlichen Kraft auf meine Schultern legten und mich so noch kleiner zu machen als ich mich eh schon fühlte.

Und jetzt? Jetzt ist Mopsi, so nennen wir Ihn liebevoll, genau das Gegenteil – er gibt mir Kraft, bringt mich zum lachen und vertreibt mit seinem Zauber alle schlechten Gedanken die mir so im Kopf rumschwirren.


2015

 Nach dem das Jahr doch ziemlich Nervenaufreibend endetet umso schöner und angenehmer begann 2015. Ich konnte in der Elternzeit viele schöne Momente erleben und die Zeit mit meiner Familie verbringen und genießen.
Was ich auch machen musste, da es aufgrund meines Jobs nicht wirklich möglich war diese Zeit aufzubringen. Ok – für den ein oder anderen ist es ausreichend, wenn man sein Kind erst gegen 21 Uhr oder noch später schlafend im Bett antrifft und selbst das Wochenende quasi nur aus Sonntag besteht.

Das musste ich ändern. Das war mein Anspruch an mich und meine Familie – Zeit für euch zu haben. Also galt es hier etwas zu ändern – es musste ein neuer Job her.

Bewerbungen geschrieben, Vorstellungsgespräche gehabt – die einen gut, die anderen eher nicht so dolle – wie es halt nun mal so ist.
Aber Geduld ist eine Tugend – und ich habe eigentlich gar keine Geduld und stand irgendwann vor dem Punkt einfach alles hinzuschmeißen.
Das ging sogar soweit, dass ich mit Herzrasen in Krankhaus musste, da mich diese Situation einfach so sehr mitnahm – aber Unkraut vergeht ja nicht.

Die Ironie an der ganzen Geschichte war, das ich an einem Donnerstagabend ins Krankenhaus kam und am Freitag bekam ich dann telefonisch die Zusage zu dem Job. Daraufhin habe ich mich selbst entlassen, da diese Klinik es bis 14 Uhr nicht schaffte die Visite durchzuführen und mir zu sagen was ich denn eigentlich habe oder ob meine Werte besser waren.

So richtig hat die Ärztin erst mit mir geredet, als Sie mich aufklärte, dass ich dabei drauf gehen kann, wenn ich mich selbst entließ. Naja – von nichts komm nichts…

Jetzt so im Rückblick würde ich sagen das es der perfekte Job war: Super Arbeitgeber, super Stimmung, tolle Menschen und eine bezaubernde Familie. Ein Traum.

„Ja du Depp, wieso haste denn dann aufgehört?“ Tja es gibt so Momente im Leben, den kannst du nichts entgegensetzen. Nichts – rein gar nichts!

Da beginnt die Geschichte des Blogs. Diese Geschichte erzähle ich euch in dem Beitrag „Der Weg zurück ins wunderschöne Leipzig“

Jetzt schließt sich der Kreis und wir sind wieder am Anfang angekommen und es wird Zeit euch etwas zu sagen.

Ihr seid umwerfend, all die die meinen Blog lesen, Kommentieren, liken teilen und was Ihr sonst noch so macht. Ich hätte nie Gedacht, dass mir dieses „Blog-Ding“ so viel Spaß bereitet und daran seid Ihr schuld. Für mich war es am Anfang nur bissl schreiben und „mal gucken“ was da so passiert. Aber mittlerweile möchte ich es nicht mehr missen, meinen Senf und das was mir so im Kopf rumschwirrt mit euch zu teilen.

Eigentlich sollte dieser Beitrag noch persönlicher und detaillierter werden, aber ich musste es dann doch etwas kürzer fassen, da ich einfach zu weit ausholen musste und das hätte gelangweilt. Zumal es dann auch schwierig wird ohne Namen zu arbeiten – Naja ist auch egal.

Ich habe gerade – just in dem Moment wo ich das hier schreibe einen Kommentar von der lieben Mitzi zu meinem Beitrag „Vielen Lieben Dank…“ erhalten, den ich hier super einbinden kann:

„Schön, dass du auch in 2016 weiter blogst. Ich gehe einfach mal davon aus ;)“

Da kannst du deinen Allerwertesten drauf verwetten. So mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

Es wird Zeit Schluss zu machen und euch und euren liebsten einen super Start ins das Jahr 2016 zu wünschen. Für auch nur das Beste!

Euer Mario

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29 Kommentare zu „Das war’s dann also…

  1. Hallo Mario, deine Worte haben mich sehr berührt, denn ich kenne diese Situation wenn das eigene Kind auf der Intensivstation liegt. Ebenso toll von dir, dass du lieber mehr Zeit mit deiner Familie verbringen möchtest 🙂 ich hätte ja gerne noch weiter gelesen bzw. hab auf dem Link ‚zurück in Leipzig‘ geklickt, doch da kam leider nur ’ne Viruswarnung, sowie beim 2. Klick eine Gewinnaktion :/
    LG Madita ♡

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      1. Das wäre furchtbar lieb, würde das ganz gerne noch zu Ende lesen, war gerade so gefesselt 🙂 Wenn dich vegane, kindertaugliche Gerichte interessieren, sehr gerne 🙂

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  2. Ein sehr persönlicher Artikel… danke fürs Teilen solch intimer Momente.
    Ich bewundere aufrichtig jeden Menschen, dem heutzutage noch etwas daran liegt, Zeit mit seinen Kindern, seiner Familie verbringen zu wollen und dementsprechend Entscheidungen in seinem Leben trifft.

    Alles Gute für euch.

    LG Anja

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    1. Hallo Anja und danke für deine tollen Worte. Für mich gab es keine andere Wahl, es war und ich eine Selbstverständlichkeit. Jeder hat die Möglichkeit dazu – vielleicht muss man den einen oder anderen Abstrich dafür machen oder auch ein Risiko eingehen, aber es ist machbar.
      Liebe Grüße
      Mario

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  3. Hallo Mario,

    da du einen Kommentar von mir bei Julusch geliket hast, bin ich auf dich aufmerksam geworden. Und finde einen Blog, der sehr persönlich gehalten ist. Ganz ähnlich, wie ich angefangen habe und manchmal heute noch schreibe. Ich finde das schön und werde sicher öfter bei dir lesen und auch obige Links noch ansehen.

    Ich hab diesen Beitrag sehr gerne gelesen und mir war er zu kurz 😉 Hätte ruhig alles ausführlicher drin stehen dürfen, aber ich kann nicht erwarten dich über einen einzigen Blogbeitrag bereits kennen lernen zu können.

    Du sagst, im Nachhinein war es der perfekte Job. Wenn er das war, dann bin ich sicher, dass du immer wieder so einen finden kannst. Noch perfekter wäre er vielleicht, wenn er dir Zeit für deine Lieben lässt, anstatt dein ganzes Leben aufzufressen. Das, wofür du ihn aufgegeben hast, war es zweifellos wert.

    Ich hatte viele Jahre sowas wie einen perfekten Job in einem großen Konzern, meinten zumindest andere. Vieles daran mochte ich, über viele Jahre. Aber es gab einen Punkt, an dem ich mich aufrieb (die Sch… Hierarchie, sprich die Art der „Führung“) und der dazu führte, dass ich letztlich hinwarf. Dass es eine fette Abfindung gab, war das Zuckerl dazu. Dass ich 48 war, zu jung um schon Richtung Rente zu denken, aber zu alt um nochmal wo anders so leicht Fuß zu fassen, ließ es zu einem Abenteuer werden. Eigentlich wollte ich mich mit meinem Mann selbstständig machen. Aber es kam anders. Ein Umzug in die Schweiz kam dazu, was es noch schwieriger machte. Die Schweizer haben andere Ausbildungen und Vorstellungen. Für einen Bürojob braucht man hier häufig Fremdsprachenkenntnisse, idealerweise französisch, gut kommt oft zusätzlich italienisch. Beides konnte ich nicht bieten. Jetzt bin ich in einem ganz anders gearteten Job gelandet, in einem Mini-Familienbetrieb, wo ich einen richtig schweren Einstieg hatte. Inzwischen ist der Job aber ziemlich perfekt für mich, wenn man von Kleinigkeiten absieht. Den hab ich mir richtig verdient 😉

    Wir lesen uns…

    Hab ein gesundes und frohes neues Jahr – noch so nachträglich. Es ist ja noch relativ jung.

    Lieben Gruß
    Marion

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  4. Jetzt wo ich Urlaub habe, komm ich auch endlich mal dazu all die Blogeinträge machzuholen für die ich bisher nicht die Zeit zum lesen hatte. Mach auf alle Fälle weiter, ich mag deinen Schreibstil total gerne 🙂
    Lg
    Stephan

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  5. Hallo Mario,

    oh ich hoffe alles blüht und gedeiht bei eurem Knirps und ist euer Jahr 2016 wird in der Hinsicht weniger turbulent. Ich freue mich schon auf mehr von dir hier
    Liebe Grüße
    Tanja

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  6. Was dir Ende 2014 passiert ist, wünscht man niemanden. Ich kann gut verstehen, dass man sich da klein und hilflos fühlt. Aber zum Glück ist alles gut gegangen und dem Kleinen geht es jetzt gut.

    Solche Situationen, oder auch das was dir im Laufe von 2015 passiert ist, zeigen, dass wir mehr auf uns unseren Körper achten müssen. Ich wünsche dir, dass dieses dir in Zukunft perfekt gelingen wird und du deine Träume verwirklichen kannst.

    Liebe Grüße
    Mimi

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  7. Sop, bin jetzt über das Kommentierwochenende auf deinem Blog gelandet.

    Also zuerst einmal wünsche ich dir noch ein erfolgreiches neues Jahr. 2015 schien ja nun sehr torbulent gewesen zu sein. Es freut mich zu lesen, dass es deinem „Mopsi“ jetzt gut geht 🙂

    Außerdem finde ich dein Bloglayout sehr interessant. Ist mir so bisher noch nicht untergekommen. Sieht echt cool aus 🙂

    LG Jenny von Haarsaite

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